Zwickau
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Die kreisfreie Stadt Zwickau liegt im Südwesten des Freistaates Sachsen.
Sie ist die viertgrößte Stadt sowie eines der sechs Oberzentren Sachsens und bildet einen Kern der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau sowie der Metropolregion Sachsendreieck.
Die Einwohnerzahl der Stadt Zwickau überschritt um 1944 die Grenze von 100.000.
Anders als beispielsweise Plauen, Chemnitz oder Dresden blieb Zwickau während des Zweiten Weltkrieges von flächendeckenden Bombardements verschont, so dass die Innenstadt mit ihren historischen Bauten nahezu unzerstört das Ende des Krieges, das für Zwickau am 17. April 1945 eintrat, überstand.
Das Wappen der Stadt Zwickau zeigt in geviertem Schild in schwarz-rot-gold-braun-blau-grün-violett.
Die Bevölkerung der Stadt Zwickau gehörte anfangs zum Bistum Zeitz. Ab 1518 wurden reformierte Predigten abgehalten und ab 1524 wurde das Abendmahl „in beiderlei Gestalt" eingeführt. Danach wurden die letzten Mönche aus der Stadt ausgewiesen und 1525 konnte die Reformation zunächst abgeschlossen werden. 1529 erhielt die Stadt eine lutherische Kirchenordnung.
An der Spitze der Stadt stand anfangs ein markgräflicher bzw. königlicher Vogt. Daneben gab es nachweislich seit 1273 einen Rat. Dieser übernahm später die alleinige Zuständigkeit in der Stadtverwaltung.
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