Treppenlift Informationen

TreppenliftEin Treppenlift ist eine Anschaffung, die sehr zeitaufwändig ist. Der Kauf muss gut geplant werden und sollte auf gar keinen Fall vorschnell getroffen werden.

Wir von Treppenlift.net können Sie bei dem Kauf unterstützen. Durch unsere jahrelange Erfahrung in diesem Bereich kennen wir die Vor- und Nachteile vieler Anbieter und können gemeinsam mit Ihnen eine Auswahl treffen. Sie gehen dabei kein Risiko ein, da wir unsere Dienstleistungen kostenlos anbieten und selbst keine Treppenlifte verkaufen. Sie erhalten also unabhängige und unverbindliche Informationen.

Sobald Sie bei uns eine Anfrage für einen Treppenlift gestellt haben, wird einer unserer Mitarbeiter eine Vorauswahl von Anbietern treffen, die für Ihre Region und Auswahl in Frage kommen. Gemeinsam mit Ihnen werden wir dann das weitere Vorgehen besprechen.

Sie profitieren bei Treppenlift.net auch von speziellen Konditionen, die wir mit einigen Herstellern vereinbart haben.

Unter anderem vermitteln wir Ihnen auch regionale Anbieter in:

Sie sind auf der Suche nach regionalen oder überregionalen Treppenlift-Anbietern? Wir übernehmen die Auswahl für Sie und helfen dabei sogar Geld zu sparen. Dieser Service ist für Sie völlig kostenlos und unverbindlich.

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Nützliches Hilfsmittel: Der Treppenlift

Treppenlifte, die auch die technische Bezeichnung Treppenschrägaufzug oder Treppenaufzug bzw. Treppenlifter tragen, sind Hilfsmittel, mit denen Personen mit Behinderungen eine Treppe gefahrlos bewältigen können. Konkret handelt es sich bei einem Treppenlift also um ein Transportmittel, das eine Person in meist sitzendem Zustand über eine Treppe befördert.

Technische Voraussetzungen und Formen

TreppenliftSo vielfältig wie die jeweiligen Treppen selbst, sind auch die technischen Möglichkeiten, einen Treppenlift zu installieren und zu nutzen. Allerdings spielt hier häufig der Kostenaspekt eine große Rolle, denn je aufwendiger die technische Installation sein muss, desto teurer ist regelmäßig auch der Treppenlift. Gerade gesetzliche Krankenkassen tun sich bei der Kostenübernahme für ein solches Hilfsmittel häufig extrem schwer, sodass man gemeinsam mit dem Vermarkter eine passende Lösung finden muss.

Grundsätzlich sind die Antriebseinrichtungen und die Tragwerke dieser Vorrichtungen sehr unterschiedlich, sodass man vor einem Kauf und einer Installation immer auch die zu befördernde Person mit im Blick haben sollte. Hier ist es auch wichtig, zu unterscheiden, inwieweit der Patient in der Lage ist, stehend mit dem Treppenlift befördert zu werden oder sogar hin und wieder einige Stufen selbst und aus eigener Kraft zu bewältigen. Auch die jeweilige Treppe verdient Beachtung, denn meist sind gerade Steigungen, Stufenhöhen und mögliche Kurven von Bauwerk zu Bauwerk verschieden, sodass eine ganz individuelle Einpassung erfolgen muss. Dieser Aspekt ist besonders dann nicht zu unterschätzen, wenn der Patient entweder im Rollstuhl sitzt oder bettlägerig ist.

Generell ist eine Montage in jedem Treppenhaus möglich. Relativ unproblematisch sind gerade gebaute Treppen, denn hier kann der Treppenlift mit Hilfe eines Zahnstangenantriebs betrieben werden, der auf den Stufen oder an der Wand montiert wird. Der Sessel oder die Plattform mit der Person wird dabei an der Zahnstange entlang bewegt. Trotzdem gilt auch bei diesem Modell, dass jeder Aufzug eine Maßanfertigung ist, die bei einem Umzug nicht „mal eben so“ mitgenommen werden kann. Hier wird der Treppenlift also jedes Mal genau an die betreffende Treppe angepasst. Auch besteht keine Möglichkeit, den Lift selbst auf eine zweite Treppe im Haus anzupassen. Wer mehrere Treppen bewältigen will oder muss, benötigt dafür dann auch regelmäßig einen eigenen Aufzug für jede Treppenanlage.

Die Befürchtung, dass der Treppenlift andere Bewohner behindern oder einschränken könnte und die Treppe nicht mehr vollständig zu benutzen ist, ist aber unbegründet. Hier gibt es selbst für kleine Treppenanlagen und enge Treppenhäuser sehr platzsparende Modelle, bei denen die Fußplattform und der Sitz nahezu vollständig zusammen geklappt werden können. Der eigentliche Aufzug befindet sich dabei unter dem Sitz und benötigt somit keinen eigenen Platz. Die Schiene bzw. Zahnstange befindet sich meistens seitlich an der Treppe, so dass es auch hier zu keiner Behinderung oder sogar Unfallquelle kommt. Die Armlehnen lassen sich ebenfalls einklappen bzw. nach oben klappen und behindern also ebenfalls nicht.

ChecklisteKurvige Treppen, Wendeltreppen oder sogar Treppen mit einer rechtwinkeligen Abzweigung, stellen nach modernen technischen Möglichkeiten ebenfalls kein Problem mehr dar. Für diese Voraussetzungen gibt es für Treppenlifte sogenannte Reibradantriebe und gebogene Tragrohre in Form von Doppelrohrsystemen oder Einrohrsystemen, je nachdem, wie schwer die zu befördernde Person ist bzw. ob man die Person mit einem Rollstuhl, stehend oder sogar liegend bzw. halb liegend befördern muss.
Ansonsten gibt es zur geraden Treppe keine wesentlichen technischen Unterschiede, denn auch hier wird die Plattform oder der Sitz entlang des Tragrohrs bewegt und die Person sicher mit dem Treppenlift in das höher oder tiefer gelegene Stockwerk transportiert.
Nähere Informationen zu den einzelnen Bestandteilen eines Treppenliftes gibt es auch in unserem Lexikon.

Da es grundsätzlich für jede Treppe passende Treppenlifte gibt, ist hier ein Gespräch mit dem Hersteller beziehungsweise Vertriebspartner und eine maßgenaue Einpassung durch die Installateure absolute Bedingung. Dabei wird die jeweilige architektonische Voraussetzung ebenso beachtet wie die Statik des Bauwerks und der Treppe sowie der Gesundheitszustand der zu befördernden Person.

Verschiedene Modelle von Treppenliften

Wer also in die Lage kommt, für sich selbst oder für eine im Haushalt lebende Person einen solchen Treppenlift in Auftrag zu geben, wird bald erstaunt über die Vielfalt an Möglichkeiten sein, die sich ihm oder ihr bieten. Grundsätzlich lassen sich Plattformlifte, Rollstuhllifte, Sitzlifte sowie

  • Stehlifte unterscheiden. Innerhalb dieser drei Untergruppen bestehen dann zahllose Möglichkeiten, entweder ein bereits passendes Treppenlift-Modell auszuwählen oder Kombinationen zu bilden. Auch gibt es die Möglichkeit einen Treppenlift gebraucht zu kaufen.
    Wer zu Hause keinen Treppenlift benötigt, der kann für mobile Alltagssituationen auch eine Treppenraupe in Anspruch nehmen.


    • Der Plattformlift

      PlattformliftWer einen einfachen Rollstuhl benutzen muss und diesen selbst bedienen kann – das heißt wer die Hände und Arme bewegen kann – besitzt mit einem Plattformlift bereits eine gute und sinnvolle Möglichkeit. Hier fährt der Rollstuhlfahrer mit seinem Rollstuhl einfach auf die Plattform und kann dann die nötigen Sicherheitsvorkehrungen in Form von Abrollklappen und Sicherheitsklappen mit Hilfe einer Fernbedienung nach oben klappen. Somit kann der Rollstuhl weder wegrollen noch abrutschen und der Fahrer kann sich sicher die Treppe nach oben oder unten befördern lassen. Dabei sind die Plattformlifte eine relativ unproblematisch einzubauende Lösung, die sowohl im Innenbereich als auch im Außenbereich angewendet werden kann.

    • Der Rollstuhl-Hängelift / Rollstuhllift

      Bei kurvigen Treppen oder Rollstühlen für an sich bettlägerige Patienten, die im Rahmen einer Physiotherapie wieder „bewegungsfähig“ gemacht werden können – solche Fälle gibt es beispielsweise bei der durch unter anderem Umwelterkrankungen hervorgerufenen zeitweisen Lähmung im Rahmen des Guillée Barrée Syndroms – nutzt man meistens vorläufig einen Rollstuhl-Hängelift. Dieser ist auch die beste Lösung für Patienten, die in ihrem Rollstuhl auf Grund anderer Erkrankungen mehr liegen als sitzen und sich selbst nicht oder kaum bewegen können. Diese Lifte eignen sich zudem bei baulich bedingt engen Treppenhäusern. Da sie häufig schwerer sind als die normalen Plattformlifte, muss dies vor dem Einbau im Rahmen der Statik gut bedacht werden.

    • Der Sitzlift

      SitzliftDie dritte Variante, der eigentliche Treppenlift, ist die Gruppe der Sitzlifte, die auch dann angewendet werden kann, wenn der Patient über altersbedingte körperliche Einschränkungen beim Treppensteigen oder gehen verfügt. Sie sind die leichteste und platzsparendste Methode und können nahezu an jeder Treppe eingebaut werden. Diese leichten Lifte sind fast vollständig einklappbar und deshalb sehr diskret.

    Kosten und Kostenbelastung

    Gerade in Deutschland können die Treppenlift Preise für solche behinderten- und oder altersgerechten Hilfsmittel für viele Menschen leicht zum Problem werden. Immerhin kostet ein neuer Treppenlift je nach Bauart, architektonischer Voraussetzung und Funktion zwischen 3000,- Euro und 25.000,- Euro – Krankenpfleger mit Patient im Rollstuhlim Extremfall auch mehr. Leider versuchen sich sowohl die gesetzlichen Krankenkassen als auch andere möglichen Leistungsträger oft aus ihrer Zahlungsverpflichtung herauszureden. Das muss und sollte man sich als Patient oder Angehöriger nicht bieten lassen. Da eine sehr hohe Zahl ablehnender Bescheide ohne genaue Prüfung ausgestellt wird, empfiehlt es sich, hier immer Einspruch einzulegen und die Zahlungspflicht der Kasse – zumindest anteilig – mit Hilfe eines Anwalts für Medizinstrafrecht durchzusetzen. Jeder Patient hat ein Recht auf die Wiederherstellung seiner Gesundheit. Dieses Recht zu unterstützen, ist die Pflicht einer jeden Krankenkasse – ob gesetzlich oder privat.

    Trotzdem ist es sinnvoll – zumal solche Rechtsstreite ebenfalls viel Geld kosten können und zeitaufwendig sind – immer auch die Finanzierungsangebote der Treppenlift Hersteller eingehend zu prüfen. Wenn dem Einspruch stattgegeben werden muss, erhält man das ausgelegte Geld ohnehin wieder zurück gezahlt. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: das Treppenlift-Leasing und den Kauf. Beide Versionen besitzen Vor- und Nachteile, wobei bei veränderlichen Erkrankungen – wie dem Guillée Barrée Syndrom – das Leasing besonders sinnvoll ist. In diesem Fall wird der Treppenlift an die Bedürfnisse des Patienten regelmäßig angepasst.
    Weitere Informationen zu diesem Thema können auch nach einer Anfrage zusammen mit Ihnen im Detail erläutert werden.

  • Wussten Sie bereits?

    Der Kauf eines Treppenliftes kann von der Krankenkasse mit bis zu 2.557 Euro bezuschusst werden.

    Das Vorliegen einer Pflegestufe ist Voraussetzung. Bei einer Anfrage berät Sie Ihr Berater auch gerne zu der Bezuschussung und hilft Ihnen bei den Formalitäten.